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Bombenstimmung im Januar auf dem Flughafen Tegel

Aktionsbündnis rüttelt den rot/roten Senat mit einer Demonstration wach

Unter dem Flughafen Tegel liegen tonnenweise Blindgänger und scharfe Munition. Das Gutachten dazu liegt seit mehr als 3 Jahren vor und spricht von einer "Objektiven Gefahrensituation". Bürgermeister und Flughafen-Aufsichtsratchef Wowereit und die ihm ergebenen Mitarbeiter kommen dagegen in vorweihnachtlicher Eingebung zum "Wissen, dass keine Gefahr besteht".
Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de, Träger des laufenden Volksentscheides zum Erhalt des Flughafens Tempelhof, wird diese Aussage beim Wort nehmen.

Andreas Donati vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: “Unmittelbar vor der Landebahn werden wir diese Aussage auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen und mit schwerem Baugerät, mit Rüttlern und Stampfern den Boden zum Wackeln bringen. Die entsprechende "Demonstration" wurde für Anfang Januar bei der Ordnungsbehörde angemeldet.“

„Selbstverständlich werden wir rechtzeitig die Deutsche Flugsicherung, die betroffenen Fluggesellschaften, und natürlich auch die Passagiere an diesem Tag informieren“, so Donati weiter.

Michael Paul, ebenfalls Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de ergänzt: „Da es aus der Senatsverwaltung und von der Flughafengesellschaft übereinstimmend heißt, dass keine Gefahr besteht, gehen wir jedoch davon aus, dass nichts passieren kann. Sollte es bei den beteiligten Stellen doch noch Sicherheitsbedenken geben, werden wir die Aktion selbstverständlich abbrechen“

Seit der Nutzung als Flughafen während der Luftbrücke 1948 wurde in Tegel nie eine vollständige Kampfmittelberäumung durchgeführt. Insbesondere wurden große Bereiche, die nahe an den Runways und Taxiways liegen, komplett ausgespart.

Dabei ist die Gefahr offensichtlich: Je länger alte Munition im Boden lagert, desto brisanter wird sie. In Tegel wurden alleine beim Bau des neuen Terminals C, 1,5 Tonnen Munition gefunden, sowie in einigen Bereichen die aus Oranienburg bekannten Bomben mit chemischem Langzeitzünder, die bauartbedingt jederzeit explodieren können.

Michael Paul empört: „Gibt es denn überhaupt einen Unterschied zwischen jemanden der Bomben legt und jemanden der wissentlich, jahrelang Bomben in einem Flughafen, in einem Sicherheitsbereich, einfach liegen läßt?“

Tegel wurde seit 1828 von der Preußischen Artillerie als Schießplatz benutzt. Direkt neben der Chemisch-Technischen Reichsanstalt gelegen wurde dort geforscht, das Gelände verfügte über zahlreiche Munitionsbunker.
Seit den 1930er Jahren führte der "Verein für Raumschiffahrt" mit den Raketenpionieren Rudolf Nebel und Hermann Oberth seine ersten Versuche mit Flüssigkeitsraketen auf dem Gelände durch. Auch Wernher von Braun arbeitete dort, bevor er weiter nach Kummersdorf und Peenemünde zog. Im Krieg wurde das Gelände mehrfach bombardiert, bevor es während der Luftbrücke in nur drei Monaten zum Flughafen umfunktioniert wurde.

Die Gefahr durch Blindgänger ist keineswegs abstrakt: Am 28. September 2000 explodierte auf dem Siegerland Flughafen direkt nach der Landung eines Flugzeuges eine 500 kg Bombe direkt unter der Start- und Landebahn. Der Flughafen mußte damals zunächst für 3 Wochen geschlossen werden. Wäre die Bombe direkt unter dem Flugzeug explodiert, so hätte es wohl eine Katastrophe gegeben.

Ein typisches Mittelstreckenflugzeug ist mit rund 100 Passagieren besetzt. Aufgrund des Kerosins führt eine Explosion unterhalb des Flugzeugs unweigerlich zu einem Flammeninferno. Auch gegenüber den Mitarbeitern der Flughafenfeuerwehr und der Rettungsdienste ist die Situation äußerst brisant. Sollte es in Tegel zu einem Unglück kommen, könnten die Helfer nicht zwischen sicheren und unsicheren Bereichen unterscheiden. Ein Tankfahrzeug der Feuerwehr wiegt rund 50 Tonnen und birgt ein hohes Risiko, Blindgänger auszulösen.

Das Aktionsbündnis kritisiert vor allem den Umgang des Senats und der Flughafengesellschaft mit der Situation: Wenn die Gefahr seit 3 Jahren bekannt ist, dann muß sie mindestens genauer untersucht und schnellstmöglich beseitigt werden.

Volker Perplies, Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Es ist ein Unding, dass Klaus Wowereit als Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft hier auch noch der Vertuschung von Risiken in der Behörde Vorschub leistet“. „Jedes "nomale" Unternehmen wäre bei diesem Risiko sofort geschlossen worden. Ein derartiges Verhalten kann man eigentlich nur mit der bewußten Beeinflussung des Tempelhof-Volksentscheides oder massiver Interessenverfilzung erklären“, so Perplies weiter.

Nicht ohne Grund ist in dem laufenden "Volksbegehren für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik" auch in §6 das Verbot von Aufsichtsratsmandaten für die Senatsmitglieder enthalten.

Für den Senat bietet sich immerhin die Möglichkeit, elegant aus der selbstverschuldeten Tempelhof Misere herauszukommen: Während der Beräumungsarbeiten kann der Verkehr in Teilen nach Tempelhof verlagert werden. Glücklicherweise ist der Entwidmungsbescheid aufgrund der weiterhin anhängigen Klagen noch immer nicht rechtskräftig.

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de
Träger des "Volksbegehrens für das Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik"
und des Bürgerbegehrens "Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten - als Weltkulturerbe schützen"
Informationen unter "www.volksentscheid-berlin.de", "www.tempelhof-weltkulturerbe.de" und "www.pro-tempelhof.de"

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Neues Tempelhof Volksbegehren hat fast die Hälfte der erforderlichen Unterschriften erreicht

Seit dem Tag der Schließung des historischen Flughafens Tempelhof am 30. Oktober 2008 konnten 8500 Unterstützerunterschriften für das neue Volksbegehren gesammelt werden. Das gleichzeitig laufende Bürgerbegehren im Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat bis jetzt bereits 5100 Unterschriften erreicht.

Volker Perplies vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: "Innerhalb von nur 6 Wochen haben wir damit fast die Hälfte der für das Volksbegehren notwendigen 20.000 Unterschriften erreicht. Der Erhalt des ersten und ältesten Verkehrsflughafens der Welt und die Idee eines "UNESCO Weltkulturerbes Flughafen Tempelhof" gehört damit endlich wieder auf die Tagesordnung. "

Kommt das Volksbegehren zustande und sollte der Volksentscheid erfolgreich sein, wird der Denkmalschutz für den gesamten Flughafen festgeschrieben und eine Entwidmung dauerhaft untersagt. Der Senat von Berlin wird außerdem verpflichtet, sich intensiv für eine Ernennung als Teil des UNESCO Welterbes einzusetzen.

Weitere Forderungen sind die Trennung von Klaus Wowereits Bürgermeisteramt und seinem Aufsichtsratsmandat bei der Flughafengesellschaft, und umfassende Informationsrechte für alle Bürger.

Michael Paul vom Aktionsbündnis: "Anlässlich des am Mittwoch stattfindenden Gerichtstermins zum Entwidmungsverfahren bieten wir dem Gericht an, unsere Unterschriftenlisten vorzulegen. 'Im Namen des Volkes' bekommt dann hoffentlich wieder seine ursprüngliche Bedeutung zurück. "

Das Aktionsbündnis lädt alle Interessierten ein, an der Gerichtsverhandlung teilzunehmen. Sie findet am Mittwoch, dem 17.12. um 9:00 Uhr (Achtung: Terminänderung!) im Plenarsaal des Oberverwaltungsgerichts in der Hardenbergstraße 31 statt. Das Aktionsbündnis wird an diesem Tag vor dem Gerichtsgebäude erneut Unterschriften sammeln.

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de
Träger des "Volksbegehrens für das Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik"
und des Bürgerbegehrens "Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten - als Weltkulturerbe schützen"
Informationen unter "www.volksentscheid-berlin.de", "www.tempelhof-weltkulturerbe.de" und "www.pro-tempelhof.de"
Tel. (0178) 135 23 16

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Aktionsbündnis "be-4-tempelhof.de" kritisiert Luftverkehrsirrsinn in Tegel

Tempelhof geschlossen – Tegel platzt aus allen Nähten.


Protestdemonstration mit Unterschriftensammlung für das Volksbegehren am Sonnabend auf dem Kurfürstendamm.

Tegel platzt aus allen Nähten. Die Situation hat sich mit der Schließung des weltberühmten Flughafens Tempelhofs noch einmal verschlimmert.

Fluggäste in Tegel können diese Situation in den Spitzenzeiten täglich erleben. Lange Schlangen vor den Abfertigungsschaltern, Staus bei der Anfahrt zum Flughafen, Staus vor den Sicherheitskontrollen und daraus folgende Verspätungen im Flugverkehr sind inzwischen die Regel.

Passagiere, Piloten, Fluglotsen und nun auch die Lufthansa klagen über Beeinträchtigungen. Laut Peter Rzepka, Berliner CDU-Bundestagsabgeordneter hat sich auch die Sicherheitslage auf dem Flughafen Tegel in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. 2007/2008 haben sich 16 sicherheitsrelevante Vorfälle ereignet, teil das Bundesverkehrsministerium mit. Das sind mehr als in den Jahren 2003 bis 2006 zuvor.

Neben der verschlechterten Sicherheitslage müssen die Anwohner des Flughafens Tegels nun auch mit deutlich mehr Flugverkehr leben.

Besonders grotesk: Ein Großteil der Geschäftsflieger, die zuvor in Tempelhof landeteten, landen nun in Tegel um sogleich nach dem Aussteigen der Passagiere wieder zu starten. Ihr Ziel: Der Flughafen Schönefeld. Da es auf dem Flughafen Tegel keine Stellplätze gibt, sind sie gezwungen, auf Stellplätze in Schönefeld auszuweichen.

Dieser Irrsinn hat Methode und so starten die Maschinen für den Rück- oder Weiterflug erneut in Schönefeld, landen wieder in Tegel, nehmen hier ihre Passagiere erneut auf und setzen den Flug fort.

Das sind Auswirkungen einer Flughafenpolitik des rot/roten Senates unter den Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit. Ein normal denkender Bürger und Steuerzahler kann und muss dies nicht verstehen.

Auch der Zugang zum Flughafen Tegel ist mit Hindernissen verbunden: Die Zu- und Abfahrt ist eine zweispurige Straße, teilweise als Tunnel, meist noch mit Staus auf der rechten Spur durch wartende Taxen. Bei einem möglichen Unglück auf dem Flughafen Tegel würden diese den lebensrettenden Zugang der nötigen Rettungskräfte versperren.

Ein Sprecher der Lufthansa empört sich über zwei weitere Baustellen. Anlass der Verärgerung: die Zufahrt zum Flughafen Tegel ist durch zwei Großbaustellen stark beeinträchtigt. Dies betrifft die Stadtautobahn-Zufahrt am Spandauer Damm wegen Brückenarbeiten, sowie die Ludwig-Hoffmann-Brücke, an der Beusselstraße / Saatwinkler Damm.

Völlig unkoordiniert werden zu Beginn des Winterflugplanes und mit der Schließung des Zentralflughafens Tempelhof, alle Zufahrtswege nach Tegel mit Großbaustellen blockiert. Für die Fluggäste wird damit die Fahrdauer zum Flughafen unkalkulierbar und das Risiko einen Flug zu verpassen erheblich.

Eine Entspannung ist nicht in Sicht. Bis 2011 sollen die Bauarbeiten an den Zufahrtswegen nach Tegel andauern. Bis dahin soll, laut Angaben des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft, der neue Großflughafen BBI in Betrieb sein.
Ein Termin, der nach Ansicht von Fachleuten kaum zu halten sein dürfte, zumal bis heute noch nicht einmal die Finanzierung des Projektes gesichert ist.

Aber auch auf dem Flughafen Tegel gehen die Ausbauarbeiten munter weiter. Musste der Berliner Steuerzahler bisher mindestens 50 Millionen Euro aufwenden, um die in Tempelhof vorsätzlich vernichteten Kapazitäten in Tegel und Schönefeld neu zu schaffen, gibt es nun weitere Ausbauten: Das Terminal C soll um 6000 Quadratmeter erweitert und fünf neue Abstellplätze für Flugzeuge errichtet werden. Diese Vorfeldflächen liegen östlich von Terminal C, unweit von angrenzenden Wohngebieten. Um die Anwohner vor dem Lärm zu schützen, sind 700.000 Euro für eine neue Lärmschutzwand aufzuwenden.

Ziel der Optimierung - so die offizielle Bezeichnung - wird es sein, mit aller Gewalt, die Lande- und Startfrequenzen zu steigern und so sollen - mit diesen Ausbaumaßnahmen - weitere 1,5 Millionen Passagiere zusätzlich abgefertigt werden.

Hier wird erneut deutlich, wie absurd die Schließung des Airports Tempelhofs ist. Die 1,5 Millionen zusätzlichen Fluggäste hätten ohne Probleme über Tempelhof abgefertigt werden können.

Klaus Wowereit bittet den Steuerzahler jedoch noch weiter zur Kasse: Denn auch Tempelhof kostet den Steuerzahler nun zusätzliches Geld. Die Schließungskosten für Tempelhof betrugen seit dem 31.10.08 schon jetzt fast 2 Millionen Euro, jeden Monat kommen über eine Million dazu.

Die Behauptung des Senats, dass Tegel nicht weiter ausgebaut werden soll, war wohl mindestens eine Irreführung, wenn nicht sogar eine gezielte Beeinflussung des Volksentscheides zu Tempelhof.

Gegen diese Politik des Berliner Senats ruft das Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ am Sonnabend, dem 6. Dezember zu einer weiteren Protestdemonstration auf. In bester West-Berliner Tradition geht es diesmal über dem Kurfürstendamm. Beginn 15:00 Uhr am Adenauerplatz in Charlottenburg.

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Halbzeit beim Bürgerbegehren zur Rettung des Berliner Flughafens Tempelhof
Neues Volksbegehren gut angelaufen


Das Aktionsbündnis www.be-4-tempelhof.de hat zum Erhalt des Flughafens Berlin-Tempelhof ein neues Bürgerbegehren im Bezirk Tempelhof Schöneberg gestartet.
Unter dem Titel: „Bürgerbegehren: Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten - als Weltkulturerbe schützen" sammelt das Berliner Aktionsbündnis seit dem 3. Oktober Unterschriften.

Sechs Wochen später reichte das Aktionsbündnis, die ersten 3.500 Unterschriften beim Bezirkswahlamt im Rathaus Schöneberg ein.

Andreas Donati, vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Wir haben jetzt die Hälfte der benötigten Stimmen zusammen, durch den regen Rücklauf und die am kommenden Wochenende stattfindenden Verteil- und Sammelaktionen rechnen wir fest damit, die notwendigen Unterschriften für das Bürgerbegehren bis Mitte Dezember zusammen zu haben“.

Für die Durchführung des Bürgerbegehrens sind 7.500 Unterschriften notwendig; sind diese zusammen, so wird voraussichtlich Mitte Juni, zusammen mit dem Europawahlen, mit einen Bürgerentscheid über das Anliegen des Aktionsbündnisses abgestimmt.

Das große Interesse hat das Aktionsbündnis außerdem veranlaßt, am Tag der Schließung auch ein neues Volksbegehren über das Schicksal Tempelhofs als zukünftiges UNESCO Weltkulturerbe zu starten.

Während am Bürgerbegehren nur Einwohner von Tempelhof-Schöneberg teilnehmen können, dürfen für das Volksbegehren alle Berliner unterschreiben.
Volker Perplies vom Aktionsbündnis: "Die Zahl der Rücksendungen verdoppelt sich derzeit von Woche zu Woche. Obwohl wir erst am 30.10. begonnen haben, sind wir schon jetzt bei insgesamt über 3000 Unterschriften."

Das Volksbegehren umfasst nicht nur den Erhalt des Flughafens Tempelhof. Es enthält auch Vorgaben für mehr Transparenz, die zukünftig die problematische Interessenverflechtung des Senats mit wirtschaftlichen Interessen wie z.B. bei BBI verhindern sollen. "Wir machen hier einen ganz großen und überfälligen Schritt in Richtung demokratischer Kontrolle", so Perplies weiter.

Das Aktionsbündnis bittet alle Berliner, weiterhin so engagiert Unterschriften zu sammeln. Alle Berliner können das Formular für das Volksbegehren unterschreiben, die Tempelhof-Schöneberger zusätzlich das Formular für das Bürgerbegehren.

Formulare für beide "Begehren" sind im Internet unter www.volksentscheid-berlin.de erhältlich. Außerdem können sie in zahlreichen Sammelstellen und im Cafe "Romi" am Platz der Luftbrücke abgeholt und zurückgegeben werden. Eine Liste der Sammelstellen gibt es im Internet.

Für den kommenden Samstag, zu einer weiteren Protestkundgebung aufgerufen. Start der Demo gegen 15:00 Uhr ist wieder der „Adlerkopf" Am Platz der Luftbrücke; das Ziel diesmal das Brandenburger Tor.

Joachim Kiau, Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Wir werden auf unserer Marsch zum Brandenburger Tor auch wieder Unterschriften für unser neues Volksbegehren sammeln."

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Mahnwache am Flughafen Tempelhof.

Flughafen Tempelhof: Wer veranlasst die Schändung der Trauerstelle?

Pfiffe und Buhrufe begleiteten am 30. Oktober die geschmacklose Abschiedsgala und die Rede des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit.

Vor dem Flughafengebäude protestieren ca. 1000 Demonstranten: Tränen, Transparente, Wut und Protest, es regnet, es ist kalt, die Wolken hängen tief, ja selbst der Himmel weint.

Einige der protestierenden Berliner zünden am Eagle Square - das Denkmal mit dem Adlerkopf - Grabkerzen an, legen Blumen und Protestbotschaften nieder.

Wochen nach der Schließung gehen vor dem Denkmal, welches die Amerikaner errichteten, die Trauerbekundungen und der stille Protest gegen die Schließung des Zentralflughafens weiter:

Blumen, Kränze, rote und weiße Grabkerzen brennen am Denkmal. Kleine Plakate mit Kommentaren u. a. von Lea Rosh, die als SPD-Mitglied Unverständnis für die Schließung und somit gegen Wowereits Handeln ausdrückt.

"Wir geben nicht auf", oder: "Tempelhof bleibt – Wowereit fliegt", sind weitere Bekundungen des friedfertigen Protestes der Flughafen-Befürworter. Eine Unterschriftenliste fordert die Berliner zur Teilnahme am neuen Volksbegehren auf.

Andreas Donati vom Aktionbündnis be-4-tempelhof.de, täglich am Denkmal ist empört: „Seit es diese Trauerbekundungen gibt, werden alle Kerzen, Trauerbriefe und Blumen am Adlerkopf gestohlen, das ist ungeheuerlich“.

Donati weiter: Das ist ja ein öffentliches Denkmal und diese Menge an Kerzen und Blumen zu entfernen ist so einfach nicht möglich und ggf. eine Straftat.

Es sind schon einige hunderte Grablichter, meisten auch namentlich gekennzeichnet von der Erinnerungsstelle entwendet worden. Auch die Schilder, viele liebevoll und materiellen mit hohen Aufwand angefertigt, sind verschwunden. Das Aktionsbündnis hat deshalb schon Strafanzeige wegen Diebstahl und Schändung einer Gedenkstätte gestellt.

Johann Müller, ein Anwohner des Flughafen Tempelhofs: „Es ist schon eine Schande, dass dieser Flughafen geschlossen wurde. Das nun auch der stiller Protest unterbunden wird ist eine Unanständigkeit und genauso geschmacklos wie die VIP-Party des Regierenden Bürgermeisters.“ „Mich würde es nicht wundern, wenn dieses Abräumen, die Schändung der Trauerstelle, auf Weisung, quasi als Chefsache, von oben erfolgt“, so der aufgebrachte Anwohner weiter.

Die Vermutung ist nicht ganz unbegründet. Auch der Rosinenbomber vom Typ Douglas C-54 Skymaster, der seit Jahren am Columbiadamm stand, ist seit Anfang 2008 verschwunden. Das Denkmal für die „Veteranen der Lüftbrücke“ ist verwaist.

Volker Perplies, vom Aktionsbündnis: „Es ist schon bedauerlich, wie wenig geschichtliches Bewußtsein man im Senat hat. In Tempelhof wurde Weltgeschichte geschrieben. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit blieb aber schon bei der Feierstunde zum 60. Jahrestag der Luftbrücke am Luftbrückendenkmal fern.“

Michael Paul, ebenfalls vom Aktionsbündnis: „Am 30. Oktober, einem Donnerstag wurde der Flughafen geschlossen. Wir haben in unserem Aktionsbündnis festgelegt, künftig jeden Donnerstag eine Mahnwache mit Musik und Speakers’ Corner abzuhalten. Alle Berliner sind dazu herzlich einladen“, so Paul weiter.

Ferner wird auch für den kommenden Samstag, zu einer weiteren Protestkundgebung aufgerufen. Start der Demo gegen 15:00 Uhr ist wieder der „Adlerkopf“ Am Platz der Luftbrücke; das Ziel diesmal das Rathaus Tempelhof.

Joachim Kiau, be-4-tempelhof.de: „Wir werden auf unserer Demostrecke zum Rathaus, über die Manfred-von-Richthofen-Straße, auch wieder Unterschriften für unser neues Volksbegehren sammeln.“

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“Wowereit zum Mond - am besten von Tempelhof”

So lautete ein Spruch eines Transparentes auf dem ersten Protestmarsch des Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de am vergangenen Wochenende.

Auch am kommenden Samstag, den 15. November findet erneut ein Protestmarsch gegen die Schließung des Flughafens Tempelhof und gegen den Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit statt.Auch diesmal beginnt der Protestmarsch am Platz der Luftbrücke und geht über den Kaiser-Wilhelm-Platz und Hauptstraße zum Rathaus Schöneberg.

Andreas Donati vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Tempelhof wurde gegen alle Vernunft geschlossen und während trotz des drohenden Verfalls der Berliner Schulgebäude die Mittel für deren Sanierung um jährlich ca. 10 Millionen Euro gekürzt wurden, muss der Berliner Steuerzahler gleichzeitig schließungsbedingte Kosten für Tempelhof tragen, die insgesamt jährlich 12 Millionen Euro betragen.“

„Zeitgleich muss der Berliner Steuerzahler mindestens 50 Millionen Euro aufwenden, um die in Tempelhof vorsätzlich vernichteten Kapazitäten in Tegel und Schönefeld neu zu schaffen“, so Donati weiter.

Michael Paul, Mit-Initiator des Aktionsbündnisses: „Rot-Rot und an der Spitze Klaus Wowereit haben die Berliner Bürger im Vorfeld des Volksentscheides belogen. Durch die Schließung wurden keine Verluste beseitigt, sondern neue Kosten verursacht.“

"Von dem versprochenen 'bunten Wiesenmeer' in Tempelhof ist inzwischen auch nicht mehr die Rede. Stattdessen sehen die Planungen umfangreiche Wohn- und Gewerbegebiete vor, von denen vor allem die internationale Immobilienspekulation profitieren dürfte - ebenfalls zu Lasten des Steuerzahlers“ meint Paul.

Dies alles haben der Senat und Klaus Wowereit schon vor dem Volksentscheid gewusst und nichtsdestoweniger immer das Gegenteil erklärt. Auch die Behauptung Wowereits, Tempelhof gefährdet BBI, ist nachweislich eine unwahre Aussage.

Joachim Kiau, ebenfalls Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Während wir in Berlin den Flughafen Tempelhof schließen und eine funktionierende Ressource und eine perfekte Infrastruktur vorsätzlich zerstören, werden in Brandenburg die Regionalflughäfen ausgebaut. Für den Flughafen Finow wurde das Raumordnungsverfahren für den Ausbau bis 85t Abfluggewicht eingeleitet. Und das alles trotz des BBI - dem Single-Airport-Konzept im Landesentwicklungsplan Berlin/Brandenburg."

Beginn der Veranstaltung ist um 15:00 Uhr. Am Rande der Veranstaltung wird es auch wieder die Gelegenheit geben, Unterschriften für das laufende Volksbegehren zu leisten. Auch an den kommenden Wochenenden werden Protestzüge stattfinden. Neben dem Rathaus Tempelhof stehen das Brandenburger Tor und der Kurfürstendamm auf der Agenda.

Ein besonderes Dankeschön auch an die Berliner Polizei und die vielen ehrenamtlichen Helfer, die jede Veranstaltung so engagiert unterstützen.

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Trauer- und Protestzug - Wowereit wir kommen!

Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de veranstaltet am Samstag, den 8. November einen Trauer- und Protestmarsch gegen Schließung des Flughafens Tempelhof.

Der Protestmarsch beginnt am Platz der Luftbrücke und geht über Mehringdamm und Wilhelmstraße zum Roten Rathaus, dem Sitz des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit. Das Aktionsbündnis will die Berlinerinnen und Berliner auf diese Schande für Berlin und Deutschland aufmerksam machen.
Beginn der Veranstaltung ist um 15:00 Uhr. Am Rande der Veranstaltung wird es auch wieder die Gelegenheit geben, Unterschriften für das laufende Volksbegehren zu leisten.

Joachim Kiau, vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Ich bin wütend und enttäuscht, dass dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit die historische Bedeutung von Tempelhof völlig egal zu sein scheint.“

„Wir haben zusehen müssen, dass unter der SED-Herrschaft, von Menschen ohne Geschichtsbewusstsein, das Stadtschloss und die Garnisonkirche gesprengt wurden. Auch in der Nachkriegszeit wurden im ehemaligen Westberlin unter SPD-Regierungen historische Bauwerke für immer zerstört.“ Dazu gehört zum Beispiel der völlige Abriss des Anhalter und Lehrter Bahnhofs und des Sportpalastes,“ schimpft Kiau.

Volker Perplies, ebenfalls vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Das Gleiche wiederholt sich jetzt mit Tempelhof. Tempelhof,der älteste Verkehrsflughafen der Welt, wird zu einer Zeit geschlossen, wo Tegel zu bersten droht und provisorisch ausgebaut werden muss.“

„Beides kostet den jährliche Steuerzahler Millionen an Steuerzahler. Gelder, die bei Tarifverhandlungen, Sanierung und Erhalt von Schulen und sozialen Einrichtungen fehlen,“ so Perplies weiter.

Es ist geplant, dass der Trauerzug regelmäßig stattfindet. Die nächste Route wird schon geplant: In bester West-Berliner Tradition geht es vom Breitscheidplatz nach Halensee. "Wir sind gespannt, wie viele Berliner sich spontan anschließen", meint Joachim Kiau. Ein besonderes Dankeschön richtet er auch an die Berliner Polizei und die vielen ehrenamtlichen Helfer, die jede Veranstaltung so engagiert unterstützen.

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Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de weitet Bürgerbegehren zu einem neuen Volksbegehren aus
Mehr Informationsrechte für Bürger - Aufsichtsratsposten werden verboten

Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de dehnt das bisher im Bezirk Tempelhof-Schöneberg laufende Bürgerbegehren über den Flughafen Tempelhof als Volksbegehren auf ganz Berlin aus und erweitert ihn um politische Forderungen.

Trotz Regen und Kälte protestierten über 1000 Berlinerinnen und Berliner vor dem Flughafengebäude, um gegen die Schließung des Zentralflughafens Tempelhof und gegen die VIP-Abschiedsgala zu demonstrieren.

Michael Paul, vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de. „Es ist eine Schande, ein Trauerspiel. Die Schließung des Traditionsflughafens ist zukunftsblind und geschichtslos und nicht nachvollziehbar. Ich habe große Zweifel daran, dass es wirklich die juristischen Argumente sind, die Klaus Wowereit Tempelhof schließen lassen. Der Bürger wird nicht von der Abschiedsgala ausgeschlossen, sondern auch von politischen Entscheidungen. Mehr Transparenz ist dringend notwendig“, so Paul weiter.

Joachim Kiau vom Aktionsbündnis: "Wir haben eine phantastische Resonanz in unseren Straßensammlungen für das Bürgerbegehren. Wir hören allerdings auch immer wieder drei Dinge: Es sollten alle Berliner unterschreiben können, der Entscheid sollte verbindlich sein und Wowereit soll nicht mehr machen können was er will. All dies erfüllen wir mit dem neuen Volksentscheid."

Neben den bisherigen Zielen nach Erhalt des Gesamtdenkmals Tempelhof und Ernennung zum Weltkulturerbe, enthält der Abstimmungstext jetzt auch mehrere Paragrafen für mehr politische Transparenz.

Andreas Donati, Mitglied des Aktionsbündnisses: "Der Entscheidungsprozeß zu Tempelhof hat gezeigt, daß es gerade die enge Verflechtung von wirtschaftlichen und politischen Interessen ist, die Berlin schadet. Thilo Sarrazin ist nicht nur Finanzsenator, er hat auch noch 46 offizielle Nebentätigkeiten. Klaus Wowereit ist zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft und Regierender Bürgermeister. Wie soll ein Mensch gleichzeitig die Interessen Berlins und die eines Unternehmens wahrnehmen - noch dazu als oberster Dienstherr einer Genehmigungsbehörde? "

Das Volksbegehren geht daher auch mehrere Grundübel der Berliner Landespolitik an und greift demokratische Kontrollelemente auf, die auf Bundesebene und in anderen Ländern längst Standard sind:

- Durch ein Verbot von Nebentätigkeiten, von Vorstands- und Aufsichtsratsmandaten, soll die notwendige Neutralität der Regierung gewahrt bleiben. Diese Regelung entspricht dem Artikel 66 Grundgesetz.

- Die Mitglieder des Senats und der Präsident des Abgeordnetenhauses müssen Ihre Einkünfte und Beteiligungen offenlegen, um mögliche Interessenkonflikte deutlich zu machen. Dies entspricht der Pflicht für Bundestagsabgeordnete.

- Durch ein allgemeines und kostenfreies Recht auf Akteneinsicht, kann sich jeder Bürger über die Vorgänge in Behörden und öffentlichen Unternehmen informieren. Die entsprechende EU-Verordnung wurde bisher in Berlin nur unzureichend umgesetzt und hat in den skandinavischen Ländern zu einer massivem Rückgang der Korruption geführt.

- Schließlich sollen die Senatsmitglieder, wie jeder Bürger oder Managern auch für die von ihnen verursachten Schäden geradestehen. Damit strafrechtliche Ermittlungen nicht an Berliner Vorgesetzten scheitern, wird die Zuständigkeit dafür an die Bundesanwaltschaft übertragen.

Volker Perplies vom Aktionsbündnis: "Den Tempelhof-Freunden wurde ja in der Vergangenheit vorgeworfen, daß sie Nostalgiker und rückwärtsgewandt wären. Mit dem neuen Volksbegehren zeigen wir und die Berliner das Gegenteil: Tempelhof steht als nationales und internationales Denkmal der Freiheit und Demokratie für die Grundwerte unserer Gesellschaft. Diese Prinzipien verteidigen wir auch heute noch.
Tempelhof wird nie wieder Verkehrsflughafen sein, aber seine Funktion als lebendige 'Freiheitsstatue für Deutschland' (Gail Halvorsen) erfüllt er heute und hoffentlich auch noch in hundert Jahren - dann hoffentlich als Weltkulturerbe."


Wortlaut des Volksbegehrens:
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Volksbegehren für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik

§1 Denkmalschutz
Der Zentralflughafen Berlin Tempelhof steht als Denkmal von nationalem und internationalem Rang in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz. Er ist als Flughafen authentisch zu erhalten.
§2 Weltkulturerbe
Das Land Berlin setzt sich bei der UNESCO intensiv für eine Ernennung des Flughafens Tempelhof zum Weltkulturerbe ein.
§3 Widmung als Flughafen, Flächennutzungsplan
Das gesamte Gelände des Flughafens Tempelhof ist dauerhaft als Flughafen gewidmet. Der Flächennutzungsplan für das Tempelhofer Feld wird auf den Stand FNP 1984 zurückgeführt. Eine Entwidmung oder Umnutzung ist unzulässig. Tempelhof ist insbesondere als Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen zu nutzen.
§4 Verbot der fremden Bebauung
Auf dem Gelände sind ausschließlich flugbetriebsbezogene Bauten zulässig. Auf die Umgebung sind die Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes analog anzuwenden.
§5 Informationsfreiheit, insbesondere bei öffentlichen Unternehmen
Jeder hat das Recht jederzeit, kostenfrei und vollständig Einblick in die Akten von Behörden und Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung zu nehmen. Ausnahmen sind nur zulässig zum Schutz von Gesundheits- und Steuerdaten, sowie personenbezogenen Daten in begründetem Fall.
Wer ohne Rechtsgrund sein Recht aus dem Informationsfreiheitsgesetz von Berlin ausübt und mit Informationen, die er aus diesem Recht erlangt, sich oder einem Dritten einen wirtschaftlichen Vorteil verschafft oder dieses will (Datenhandel), begeht eine Straftat. Die Mindeststrafe beträgt sechs Monate Freiheitsstrafe. Die Verhängung einer Bewährungsstrafe ist ausgeschlossen.
§6 Verbot von Vorstands- und Aufsichtsratsposten
Die Mitglieder des Senats dürfen keine Nebentätigkeit ausüben. Sie dürfen nicht Mitglied eines Vorstands, Aufsichts- oder Verwaltungsrates sein und kein Unternehmen führen.
§7 Offenlegung von Einkünften
Die Mitglieder des Senats und der Präsident des Abgeordnetenhauses haben ihre aktuellen und bis zu drei Jahre zurückliegenden Einkünfte, Unternehmensbeteiligungen, Mitgliedschaften, Vergünstigungen sowie sonstige relevante Angaben die einen Interessenkonflikt darstellen könnten, offen zu legen.
§8 Haftung und Strafverfolgung
Die Mitglieder des Senats haften für von ihnen verursachte Schäden. Die Regelungen zur Managerhaftung bei Kapitalgesellschaften sind analog anzuwenden. Für Ermittlungen gegen Mitglieder des Senats ist die Bundesanwaltschaft zuständig.

Bitte mitmachen: Unterlagen zum Ausdruck

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Schaut auf diese Stadt!
Vernichtung des Flughafens Tempelhof ist eine historische Schande für Berlin und ganz Deutschland

Klaus Wowereits VIP-Abschiedsgala beleidigt die Bürger Berlins, Europas und die Alliierten


Am Donnerstag, den 30. Oktober 2008, feiert Berlins "Regierender" Klaus Wowereit mit etwa 800 geladenen Gästen in der Haupthalle des Flughafen Tempelhofs gross seine "Erfolge" und die Schließung des historischen Berliner Flughafens Tempelhof.

Das Aktionsbündnis www.be-4-tempelhof.de fordert daher alle zur Abschiedsgala geladenen Gäste, insbesondere die Vertreter der Alliierten, die Politiker der Opposition, der deutschen und ausländischen Wirtschaft, alle Vertreterinnen und Vertreterinnen der Medien, alle geladenen Schauspielerinnen und Schauspieler, Künstlerinnen und Künstler sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafen Tempelhofs auf, der gross angelegten VIP-Party und Abschiedsgala fernzubleiben.

Setzen Sie sich stattdessen mit uns zusammen für den Erhalt des Flughafens ein und besuchen Sie unsere Protestveranstaltung und Lichterkette am Platz der Luftbrücke.

Freiheit und Demokratie sind universelle Werte, für die der Flughafen Tempelhof und die Luftbrücke stehen. Die große Mehrheit der Berliner weiß dies und tritt für sie ein. Für uns Berlinerinnen und Berliner gibt es nichts zu feiern. Die Bürger von Berlin, die Menschen in Europa und die Allierten werden durch diese „Abschiedsgala“ beleidigt und verhöhnt.

Der Gedenkfeier zum Jahrestag der Berliner Luftbrücke blieben der Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit und die Senatsmitglieder fern. Die vorsätzliche Vernichtung des Flughafens ist dem Regierenden Bürgermeisters und Aufsichtsvorsitzende der Flughafengesellschaft Klaus Wowereit eine Abschiedsparty wert.

Diese „Abschiedsparty“ und die Schließung des Flughafens, ist eine Schande für Berlin und für ganz Deutschland aber auch für ganz Europa.

Der Flughafen Tempelhof ist vom Berliner Senat systematisch in den Ruin getrieben und ganz bewußt herunter gewirtschaftet worden. Die Zukunft des Airports Tempelhof hätte durchaus gesichert werden können und kann es auch noch heute.

Ohne Rücksicht auf Verluste hat der Regierenden Bürgermeisters und Aufsichtsvorsitzende der Flughafengesellschaft Klaus Wowereit im Zuge des Volksentscheides die Unwahrheit verbreitet. Für die Behauptung die Offenhaltung Tempelhofs gefährde den Bau des BBIs gab und gibt es keine rechtliche Grundlage.

Mit diesen Unwahrheiten, verbunden auch mit der Aussage, dass auch ein erfolgreicher Volksentscheid keine Auswirkung haben wird, hat Klaus Wowereit den Volksentscheid entwertet und damit in einen wesentlichen Teil zum Scheitern beigetragen.

Wir fordern deshalb auch die Bundesregierung auf, Ihre Zuständigkeit aus dem Luftverkehrsgesetz endlich wahrzunehmen und auch die Verkaufsverhandlungen über die Anteile des Bundes unverzüglich einzustellen bzw. sofort zu stoppen. Das Land Berlin darf für den Erwerb und die Stillegung Tempelhofs keine "neuen" Schulden aufnehmen.

Schaut auf diese Stadt! Die Visionen des einstigen Regierenden Bürgermeister von Berlin, Ernst Reuter, und die damalige Hoffnung der Berliner auf Freiheit, Wohlstand und Brüderlichkeit, werden heute durch Partys und Spaß ersetzt und gipfeln darin, dass Berlin die Hauptstadt der Hartz IV Empfänger geworden ist und bundesweit mit die höchste Arbeitslosenquote hat.

Das Symbol der Luftbrücke und der Freiheit Deutschlands, wird für Wohn- und Gewerbegebiete vernichtet. Der erste Verkehrsflughafen der Welt, die "Mutter aller Flughäfen" jetzt aber durch die Schließung und Entwidmung eine millionenteure Brache.

Am 30.Oktober 2008 wird auf eben dieser Abschiedsgala die Schließung und die Entwidmung des Flughafens Tempelhof gefeiert. Noch hat der Berliner Senat aber kein plausibles und schlüssiges Nachnutzungskonzept, geschweige denn das Geld den historischen Flughafen Tempelhof vom Bund zu erwerben. Sicher ist bisher nur, dass der Berliner Steuerzahler ab dem 1. November 2008 jeden Monat nun mindestens eine Millionen Euro für die laufenden Kosten des Flughafens aufbringen muss.

Deshalb haben zehn Berliner eine Strafanzeige gegen den Regierenden Bürgermeister von Berlin und Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafengesellschaft Klaus Wowereit bei der Staatsanwaltschaft Berlin eingereicht.

Wir, vom Aktionsbündnis www.be-4-tempelhof.de, alle Bürgerinnen und Bürger von Berlin, die für den Erhalt dieses historischen Flughafen gekämpft haben und kämpfen werden, rufen zur Teilnahme der Protestveranstaltung mit Lichterkette am 30. Oktober 2008 am Platz der Luftbrücke in Berlin Tempelhof auf.

Während der Protestveranstaltung gibt es die Möglichkeit, Unterschriften für das laufende Bürgerbegehren für den Flughafen Tempelhof und andere laufende Volksbegehren zu leisten.

Außerdem werden wir die Liste der Sponsoren bekannt geben, die die VIP-Party und Wowis`s Abschiedgala finanziert haben.

Veranstaltungsdaten:
Datum: Donnerstag, 30. Oktober 2008 und Nachlese am 31. Oktober 2008
Ort: Platz der Luftbrücke in Berlin-Tempelhof
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: 24:00 Uhr
Veranstalter: Aktionsbündnis www.be-4-tempelhof.de


Bitte Taschenlampen, Trillerpfeifen und Transparente mitbringen.

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Aufruf zur Protestveranstaltung der VIP-Party im Flughafen Tempelhof.
"Schande für Berlin - Schande für Deutschland".

Am 30. Oktober feiert Klaus Wowereit mit 800 geladenen Gästen in der Haupthalle des Flughafens Tempelhof seinen "Erfolg" der Schließung des Flughafens und mit der damit einhergehenden sinnlosen Zerstörung dieses historischen Denkmals. Der gemeine Berliner ist von der Abschlussveranstaltung ausgeschlossen.

Das Symbol der Luftbrücke und der Freiheit Deutschlands wird für Wohn- und Gewerbegebiete vernichtet. Der erste Verkehrsflughafen der Welt, die "Mutter aller Flughäfen" jetzt millionenteure Brache. Tausende von Arbeitsplätzen für heute und die Zukunft zerstört.

Es wird die Schließung des Flughafens gefeiert, der Senat hat kein belastbares Nachnutzungskonzept, sicher ist nur, dass der Berliner Steuerzahler nun jeden Monat mindestens eine Millionen Euro für die laufenden Kosten des Flughafens aufbringen muss.
Eine wütende Anwohnerin des Flughafens Tempelhofs: „Verantwortlich dafür ist eine SPD von karrieresüchtigen Jasagern mit Geschäftsführermentalität ohne Verantwortungsbewusstsein, eine Lufthansa die ihre eigene Geschichte versteckt und eine Bundeskanzlerin die sich in Gleichgültigkeit auf der Nase herumtanzen lässt.“
 
Das Aktionbündnis be-4-tempelhof.de, Trägerin des laufenden Bürgerentscheides zu Tempelhof, fordert die Veranstalter und den Regierenden Bürgermeister Wowereit auf, diese geschmacklose Veranstaltung abzusagen.

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de, Volker Perplies: „Mindestens 530.000 Berliner und mehreren Millionen Menschen in aller Welt hat Klaus Wowereit sein persönliches Demokratieverständnis gezeigt: Irreführungen, Lügen und gezielte Beeinflussung des Volksentscheides, sein eigenes Aufsichtsratsmandat wird vor das Gemeinwohl gestellt.“

Michael Paul, Mitglied des Aktionsbündnisses „be-4-tempelhof.de“ist empört: „Es ist eine besondere Frechheit, Geschmacklosigkeit, Taktlosigkeit & Pietätlosigkeit, dass die Totengräber des Flughafens Tempelhof, die Parteibonzen der SPD und der Linken, dies mit einer VIP-Party feiern.“

„Wir rufen daher alle Tempelhofer, alle ausgeschlossene Berliner zu einer Protestveranstaltung mit Lichterkette am Platz der Luftbrücke auf.“, so Paul weiter.

Andreas Donati, ebenfalls aktiv für das Aktionsbündnis: „Wir geben nicht auf! Wir werden weiter für den Flughafen Tempelhof kämpfen. Wir tragen diese historische Schande für Berlin und Deutschland in alle Welt hinaus. Völker der Welt - schaut auf diese Stadt! “
 
Während der Protestveranstaltung gibt es die Möglichkeit, Unterschriften für das Bürgerbegehren für den Flughafen Tempelhof und andere laufende Volksbegehren zu leisten.
 
Außerdem werden wir die Liste der Sponsoren bekannt geben, die die VIP-Party finanzieren.

Der letzte Flieger soll um Mitternacht abheben - das wirklich allerletzte ist Klaus Wowereit und diese SPD. Schämt euch!


Veranstaltungsdaten:

Datum: Donnerstag, 30. Oktober 2008 und Nachlese am 31. Oktober
Ort: Platz der Luftbrücke
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: 24:00 Uhr
Veranstalter: Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de
Bitte möglichst Taschenlampen mitbringen.

Die Veranstaltung ist ordnungsgemäß behördlich angemeldet.

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Große Resonanz beim Bürgerbegehren

'Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten - als Weltkulturerbe schützen' - Protestveranstaltung zur VIP-Party.

Auch an diesem Wochenende waren Freiwillige für das Bürgerbegehren im Bezirk Tempelhof-Schöneberg wieder auf den Strassen unterwegs. Neben Karstadt am Tempelhofer Damm, war auch bei Reichelt in Lichtenrade eine Gruppe mit engagierten Berlinern für die Rettung des Flughafens Tempelhofs auf Unterschriftensammlung.

Mit dabei, an vorderster Front: Joachim Kiau, ein Kämpfer der ersten Stunde, aktiv beim ersten Volksbegehren welches die ICAT initiiert hatte. Dass damals so viele Berliner für Tempelhof unterschrieben haben, ist auch Männern wie ihm zu verdanken.
Joachim Kiau: „Wir sind immer wieder begeistert, wie viele Menschen auch diesmal wieder zu ‚Ihrem' Flughafen Tempelhof stehen. Teilweise bilden sich regelrechte Warteschlangen an unseren Unterschriftenblöcken. Allgemeiner Tenor: Es ist eine Schande, wie der Senat mit dem Flughafen, aber auch mit ihnen als Bürgern umgeht."

Resultat der Sammlung nach zwei Wochen: Über 20 Prozent der erforderlichen Stimmen konnten bisher gesammelt werden. Gerade die ältere Generation ist offenbar nachhaltig verbittert. „Solange ich lebe, bekommt die SPD von mir keine Stimme mehr", ist dabei noch eine sehr moderate Aussage. Viele fragen auch, ob es wirklich die juristischen Argumente sind, die Klaus Wowereit Tempelhof schließen lassen. Nicht wenige vermuten mehr oder weniger sachfremde Gründe hinter Wowereits kompromisslosem Handeln. „Da ist noch irgendwo eine Leiche im Keller" ist immer wieder zu hören.

Großes Bedauern gibt es dagegen immer wieder darüber, dass nur Bürger aus Tempelhof-Schöneberg unterschreiben dürfen. Auch die Bewohner aus anderen Bezirken würden gerne unterschreiben. Volker Perplies, Vertrauensperson des Bürgerbegehrens: „Auf vielen Unterschriftenblättern finden wir Unterschriften aus ganz Berlin. Neulich kam sogar ein Bogen aus Ulm. Zwar helfen uns diese Unterschriften nicht, man sieht aber deutlich, dass Tempelhof eine Angelegenheit für Frau Merkel, und nicht für Herrn Wowereit ist."

Neben dem Sammeln der Unterschriften koordiniert Joachim Kiau auch die Termine und Standorte für das nächste Wochenende. Man ist sich schnell einig: In Schöneberg Hauptstraße/Akazienstraße und in Tempelhof vor Woolworth trifft man sich am 25. Oktober ab 10:00 Uhr erneut.

Der nächste Höhepunkt der Sammlung wird aber der 30. Oktober sein. Wenn am Tag der Schließung in Tempelhof endgültig die Lichter ausgehen sollen, und Klaus Wowereit mit 800 geladenen Gästen in der Haupthalle des Flughafens Tempelhof seinen zweifelhaften "Erfolg" mit einer privaten VIP Party feiert, wird das Aktionsbündnis be-4-tempelhof vor Ort sein und Unterschriften sammeln.

Michael Paul vom Aktionsbündnis: Wir haben eine offizielle Veranstaltung angemeldet und werden allen Anwesenden Gelegenheit geben, Ihren Protest auszudrücken. Für uns gibt es nichts zu feiern, diese Stunde ist eine Schande für Berlin und für ganz Deutschland.
„Wir rufen daher alle Tempelhofer, alle ausgeschlossene Berliner, zu einer Protestveranstaltung mit Lichterkette am Platz der Luftbrücke auf.", so Paul weiter.

Das Symbol der Luftbrücke und der Freiheit Deutschlands, wird für Wohn- und Gewerbegebiete vernichtet. Der erste Verkehrsflughafen der Welt, die "Mutter aller Flughäfen" jetzt millionenteure Brache. Tausende von Arbeitsplätzen für heute und die Zukunft zerstört.

Es wird die Schließung des Flughafens gefeiert, der Senat hat kein belastbares Nachnutzungskonzept, sicher ist nur, dass der Berliner Steuerzahler nun jeden Monat mindestens eine Millionen Euro für die laufenden Kosten des Flughafens aufbringen muss. Eine wütende Anwohnerin des Flughafens Tempelhofs: „Verantwortlich dafür ist eine SPD von karrieresüchtigen Jasagern mit Geschäftsführermentalität ohne Verantwortungsbewusstsein, eine Lufthansa die ihre eigene Geschichte versteckt und eine Bundeskanzlerin die sich in Gleichgültigkeit auf der Nase herumtanzen lässt."

Während der Protestveranstaltung gibt es die Möglichkeit, Unterschriften für das laufende Bürgerbegehren für den Flughafen Tempelhof und andere laufende Volksbegehren zu leisten. Außerdem werden wir die Liste der Sponsoren bekannt geben, die die VIP-Party finanzieren.

Veranstaltungsdaten:
Datum: Donnerstag, 30. Oktober 2008 und Nachlese am 31. Oktober
Ort: Platz der Luftbrücke
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: 24:00 Uhr
Veranstalter: Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de
Bitte möglichst Taschenlampen mitbringen.

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Neues Bürgerbegehren zur Rettung des Berliner Flughafens Tempelhof gestartet

Das Aktionsbündnis www.be-4-tempelhof.de hat zum Erhalt des Flughafens Berlin-Tempelhof ein Neues Bürgerbegehren im Bezirk Tempelhof Schöneberg gestartet.
Unter dem Titel: „Bürgerbegehren: Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten - als Weltkulturerbe schützen"
sammelt das Berliner Aktionsbündnis ab sofort Unterschriften mit dem Ziel eines neuen Bürgerentscheides.
Anders als der ICAT Volksentscheid zum Flughafen Tempelhof steht dieses mal nicht die Nutzung als Verkehrsflughafen, sondern der Erhalt als Denkmal mit dem langfristigen Ziel eines Weltkulturerbes zur Abstimmung und im Mittelpunkt des Bürgerbegehrens:

Im Klartext hat das neue Bürgerbegehren folgenden Wortlaut:

„Stimmen Sie für folgende Empfehlungen an das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin?

1. Der Zentralflughafen Berlin-Tempelhof ist ein Denkmal von nationalem und internationalem Rang und als solches dauerhaft zu erhalten und zu schützen. Der bestehende Denkmalschutz für die Gesamtanlage (Gebäude und Vorfeld) ist ohne Einschränkung beizubehalten und darüber hinaus durch das Landesdenkmalamt auf Freiflächen, Roll- und Startbahnen mit Schutzstreifen sowie Betriebsflächen auszudehnen. Die Erweiterung des Denkmalschutzes rechtfertigt sich aufgrund der herausragenden geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung des Objekts (gemäß § 2 Abs. 2 und 3 DSchG Bln) und insbesondere der Nutzung als Flughafen. Die Ernennung zum Weltkulturerbe ist intensiv zu betreiben. Eigentümer, Betreiber und Öffentliche Hand sind gemeinsam zum Erhalt zu verpflichten.

2. Das Bezirksamt soll sich beim Landesdenkmalamt für die Erweiterung des Denkmalschutzes und bei Senat und Bundesregierung für eine zukünftig schwerpunktmäßige Nutzung als Regierungs-, Rettungs-, und Ausweichflughafen einzusetzen.

3. Der Flächennutzungsplan für das Tempelhofer Feld soll auf den Stand von 1984 zurückzuführt werden. In jedem zukünftigen Bebauungsplan soll die flugbetriebsfremde Bebauung sowie die Umnutzung untersagt und die bestehenden Bauschutzbereiche analog §12 ff. LuftVG weiterhin freigehalten werden.

Kostenschätzung des Bezirksamts

Das Bezirksamt sieht sich nicht in der Lage, eine belastbare Einschätzung der Kosten zu erstellen, die sich aus der Verwirklichung des mit dem Bürgerbegehren verfolgten Anliegens ergeben würden, weil u.a. nicht absehbar ist, wer Betreiber des Flughafens sein könnte.
Ich unterstütze das Bürgerbegehren mit meiner Unterschrift".

Volker Perplies, Vertrauensperson des Bürgerbegehrens meint:
„Die Pläne des Berliner Senats für eine Nachnutzung des Flughafens übertreffen unsere schlimmsten Befürchtungen, und auch der Bund und alle beteiligten Bundesministerien aber auch das Bundeskanzleramt haben sich bisher mehr als enttäuschend verhalten“.
Nach Perplies Meinung ist der Flughafen Berlin Tempelhof ein Denkmal von nationalem und internationalem Rang. Der Flughafen Tempelhof steht für fast ein Jahrhundert Weltgeschichte. Tempelhof war der erste Verkehrsflughafen der Welt. Hier wurde mit der Berliner Luftbrücke der zweite Weltkrieg endgültig beendet und der Grundstein für ein neues, freiheitliches Deutschland und Europa gelegt.
Rosinenbomberpilot Gail Halvorsen sagte "Tempelhof ist die Freiheitsstatue für Deutschland". „Es kann doch daher nicht sein, dass der Senat vor den Augen der Weltöffentlichkeit daraus Wohn- und Gewerbegebiete macht, die obendrein niemand braucht“, meint Volker Perplies weiter.

Andreas Donati, Vertrauensperson und Mitglied des Aktionsbündnis
sagte: „Niemand von uns will das Prestigeprojekt Berlin-Brandenburg International (BBI) des „Regierenden von Berlin“ Klaus Wowereit grundsätzlich in Frage stellen, selbst wenn für uns als Fachleute natürlich völlig klar ist, dass das BBI Projekt – auch wegen der internationalen Finanzkrise - derzeit völlig gegen die Wand knallt und fährt. Uns geht es darum, dem historischen Flughafen Tempelhof eine würdige und tragfähige Perspektive zu geben. Eine schwerpunktmäßige Nutzung des Airports Tempelhof als Regierungs-, Notfall- und Ausweichflughafen (Alternate) gefährdet in keinem Fall den neuen Großflughafen BBI, und bietet eine wirtschaftliche Grundlage und erspart alleine dem Bund Kosten in Millionenhöhe.

Michael Paul, ebenfalls Vertrauensperson und Mitglied des Aktionsbündnisses be-4-tempelhof.de bemerkt „Der Senat von Berlin bemüht sich bis heute vergeblich, ein vernünftiges Konzept für den Flughafen Tempelhof und der Nachnutzung des ca. 380 ha großen Areals vorzulegen. Alles was bis heute dazu veröffentlicht wurde ist peinlich, provinziell und offenbar nur dazu gedacht, den weltweit tätigen Immobilienunternehmen ein gutes Geschäft zu verschaffen. Wir wissen konkret von der österreichischen Immofinanz AG, Wien, die in großem Stil auf eine Wertsteigerung der Immobilienpreise in Tempelhof spekuliert. Unser Bürgerbegehren zielt nicht zuletzt darauf ab, Immobilienspekulationen zu unterbinden“, meint Michael Paul.

Für den Erfolg des Bürgerbegehrens sind im Bezirk Tempelhof-Schöneberg rund 7500 Unterschriften erforderlich.
Das Bündnis geht davon aus diese in kurzer Zeit erreichen zu können. In diesem Fall wird ein Bürgerentscheid zur Abstimmung angesetzt.
Unterschriftenbögen mit dem amtlichen Text können im Internet als PDF-Datei finden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Tempelhof Schöneberg sowie Journalistinnen und Journalisten unter:

http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/entscheid/bogen.pdf
http://www.be-4-tempelhof.de/downloads/bogen.pdf [38 KB]

Mehr Infos zum Bürgerbegehren „Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten – als Weltkulturerbe schützen gibt es unter:
http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/buergerentscheid
http://www.be-4-tempelhof.de

Über weitere Details und Hintergründe informiert das Aktionsbündnis auf einer Pressekonferenz am:
Donnerstag, dem 9. Oktober 2008 um 11 Uhr
im Restaurant/Cafe "Romi",
Dudenstrasse 2 / Ecke Mehringdamm
10965 Berlin

Telefon:030 80 57 81 95
Initiative Tempelhof soll Weltkulturerbe werden
Volker Perplies
http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de
Tel.: 0178 / 6612158

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de
www.be-4-tempelhof.de

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Der Flughafen Tempelhof heißt jetzt "Flughafen Berlin-Tempelhof - Ernst Reuter"

In einer feierlichen Gedenkveranstaltung anläßlich des 55 Todestages von Ernst Reuter am 29. September 1953 gedachte das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de des bedeutendsten Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Unter dem Motto "Schaut auf diese Stadt" erinnerte Volker Perplies vom Aktionsbündnis vor dem Luftbrückendenkmal an die herausragenden Verdienste Ernst Reuters, der mit seinem Aufruf an die "Völker der Welt" den Lauf der Weltgeschichte geändert hat. Ernst Reuter, der den kommunistischen Terror Stalins, aber auch den des Nationalsozialismus persönlich erlebt hatte, wußte, was es 1948 mit der Luftbrücke zu verteidigen galt. Als er 1953 starb, stellten die Berliner spontan Kerzen in ihre Fenster, über 200.000 Menschen begleiteten den Trauerzug.

Die Redner des Aktionsbündnisses kritisierten in diesem Zusammenhang das Demokratieverständnis des Berliner Senats. Als Bürgermeister fragte sich Ernst Reuter täglich, wie er die Lebensverhältnisse der Berliner verbessern könnte. Im Senat sammelt die Herren Wowereit, Wolf und Sarrazin eher Aufsichtsratsmandate an und drücken die Interessen dieser Unternehmen auch gerne zu Lasten der Allgemeinheit durch. Wenn das Volk dann aufbegehrt, werden Volks-und Bürgerbegehren nach Kräften behindert, für unzulässig erklärt und "zurechtgesteuert". Im Ergebnis ist Berlin eine industriefreie, aber ansonsten Hauptstadt der Harz IV Empfänger geworden. "Nehmt endlich Eure Verantwortung vor den Menschen, ihren Problemen aber auch vor der Welt war", so Perplies auf der Veranstaltung.

Zu Ehren des verstorbenen Bürgermeisters, der wie kein anderer mit der Luftbrücke und dem Flughafen Tempelhof verbunden ist, soll der Flughafen daher zukünftig den Beinamen "Ernst Reuter" tragen.

Mit der Luftbrücke 1948/49 endete der zweite Weltkrieg wirklich und wurde der Grundstein für ein neues freiheitliches Deutschland und Europa gelegt. Hier wurde Weltgeschichte geschrieben, Tempelhof ist ein Denkmal von nationalem und internationalem Rang, das es zu erhalten gilt, und das auf die UNESCO Welterbeliste gehört..
In diesem Zusammenhang gab das Aktionsbündnis den Startschuss für einen neuen Bürgerentscheid im Bezirk Tempelhof Schöneberg, der den denkmalgerechten Erhalt und ein Bebauungsverbot für den Flughafen zum Inhalt hat.

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Liebe Berlinerinnen und Berliner,

Schaut auf diese Stadt...
... das hat einst Ernst Reuter den Völkern der Welt zugerufen!


Zum 55. Todestag von Ernst Reuter rufen das Aktionsbündnis www.be-4-tempelhof.de zu einer von den Berliner Behörden genehmigten Veranstaltung auf, um den rot/dunkelroten Berliner Senat daran zu erinnern und zu mahnen, endlich eine bürgernahe und vor allem bürgerfreundliche Politik für alle Berlinerinnen und Berliner zu gestalten bzw. zu machen.

Diese Veranstaltung steht unter dem Motto: „Vor 55 Jahre trugen die Berliner ihren regierenden Bürgermeister Ernst Reuter zu Grabe – heute trägt der Berliner Senat und der Regierende Klaus Wowereit die Bundeshauptstadt Berlin zu Grabe". Mit großer Besorgnis erleben wir, wie der rot-dunkelrote Senat unsere Bundeshauptstadt Berlin den gewendeten DDR-Kommunisten überlässt.

Die Visionen des einstigen regierenden Bürgermeister von Berlin, Ernst Reuter, und die damalige Hoffnung der Berliner auf Freiheit, Wohlstand und Brüderlichkeit, werden heute durch Partys und Spaß ersetzt und gipfeln darin, dass Berlin die Hauptstadt der Hartz IV Empfänger geworden ist und bundesweit mit die höchste Arbeitslosenquotehat.

Wir Berlinerinnen und Berliner sind wütend, wenn unser Wasser verscherbelt wird und Bildung, Energie, Gesundheit, Wohnungen, Sparkassen Nahverkehr und Entsorgung zum Spielball wirtschaftlicher und finanz-, sozial-, und wirtschaftspolitischerInteressen werden. Der rot-rote Filz zwischen der politischen Klasse und der Privatwirtschaft kombiniert mit einem raffinierten Beratungssystem beuten auch unsere Heimatstadt Berlin aus.

Dieser rot-rote Berliner Senat lässt nichts aus, um Volksbegehren und Volksentscheide sowie den Bürgerwillen mit Füssen zu treten und erfindet immer neue fadenscheinige Ausreden um Volkes Willen auszuhebeln.Der Berliner Senat beweist täglich auf ein Neues, dass seine Landespolitik in der Bundeshauptstadt weite Teile der Berlinerinnen und Berliner nicht mehr erreicht.

Wir vom Aktionsbündnis www.be-4-tempelhof.de, wollen allen in Berlin aktiven demokratischen Bürgerinitiativen (keine rechts- bzw. linksradikalen Initiativen) Gelegenheit geben, ihre Standpunkte auf dieser Veranstaltung vorzutragen und einem großen Publikum bekannt zu geben und um Unterstützung zu werben.

Auch der Berliner Senat hat zwar die Direktdemokratie in die Verfassung geschrieben und damit zunächst viele Erleichterungen versprochen, aber die von den Berlinerinnen und Berlinerin, sprich der Berliner Bevölkerung, ausgeübte Direktdemokratie wird ggf. vom derzeitigem Berliner Senat gezielt behindert.

Jüngstes Beispiel dafür ist die Behinderung der Bürgerinitiative „ProReli". Dieser Initiative ist für die zweite Stufe ihres Volksbegehrens das freie Sammeln der 170.000 benötigten Unterschriften unter Zuhilfenahme von Informationsständen untersagt worden. Jeder einzelne Infostand muss nun separat beim zuständigen Bezirksamt beantragt werden. Das widerspricht in eklatanter Weise dem Geist dieses Gesetzes.

Auch beim erfolgreichen Bürgerentscheid Media-Spree versenken wurde deutlich, dass dem Berliner Senat Volkes Wille gleichgültig ist.

Auch das Verhalten der Berliner Bezirke hinsichtlich der Parkraumbewirtschaftung macht deutlich, dass, obwohl ein Bürgerbegehren läuft, hier auf Kosten der Steuerzahler bereits die Parkscheinautomaten und Hinweisschilder aufgestellt und wieder einmal mehr vollendete Tatsachen geschaffen werden!

Das übelste Beispiel ist die Initiative der ICAT zum Erhalt des Flughafens Tempelhof. Dort hat der Berliner Senat durch Äußerungen und Handlungen gezielt Einfluss auf das Wahlverhalten der Berlinerinnen und Berliner genommen.

Durch den Antrag auf Entwidmung, sprich der Schließung des Flughafens für den Flugbetrieb, noch während des laufenden Volksbegehrens und die Änderung des Flächennutzungsplans, aber auch durch die wiederholte Äußerung des derzeit Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, „der Ausgang des Volksentscheids sei für ihn nicht relevant" wurde der Volksentscheid gezielt manipuliert und das Ziel direkter Demokratie mit Füßen getreten.

Als Verein und Befürworter des Weiterbetriebs des Flughafens Tempelhof als Verkehrsflughafen, konnten wir mit dem Ausgang des Volksentscheids nicht zufrieden sein.

Daher werden wir am 28. September 2008 auch den Startschuss für ein neuen Bürgerentscheid zum Flughafen Tempelhof bekannt geben, das u.a. beinhaltet, das gesamte Tempelhofer Feld unter Denkmalschutz zu stellen und den Flughafen zum UNESCO-Weltkulturerbe zu erklären.

Gleichzeitig werden wir am Sonntag, den 28. September 2008, aber auch den Airport Tempelhof symbolischen in mit einem Festakt in den „Ernst Reuter Flughafen Berlin Tempelhof" umtaufen.

Aber auch sonst ist eine deutliche Schieflage in unserer Stadt zu beobachten. Der Kultur und der Infrastruktur für Touristenzentren im Ostteil der Bundeshauptstadt Berlin wird Geld gepumpt Aber für das so wichtige Schulwesen und für den Ausbau der dringend erforderlichen Jugend- Senioren- und Sozialarbeit sind keine finanziellen Mittel verfügbar bzw. vorhanden.

Gleichzeitig verschleudert der Berliner Senat aber dreistellige Millionenbeträge für Immobilienprojekten wie z.B. dem Spreedreieck oder der Wasserstadt Spandau oder aber dem Hafen Tempelhof.

Hinschauen, aufzeigen und aufrufen!

Veranstaltung „Schaut auf diese Stadt" in Berlin –Tempelhof
Datum: Sonntag, den 28. September 2008
Beginn: 16:00 Uhr
Dauer: 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Luftbrückendenkmal, 12101 Berlin (Tempelhof)

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Großflughafen BBI in Gefahr

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de kritisiert "Harakiri"-Finanzierung beim Großflughafen BBI
Verschärfung der Finanzkrise führt zu weiteren Milliardenrisiken für den Steuerzahler


Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof kritisiert die Milliardenrisiken bei der Finanzierung des Hauptstadt Airports BBI. Mit der Krise an den Finanzmärkten wird die noch immer ungeklärte Finanzierung zu einem unkalkulierbaren Risiko für die öffentlichen Haushalte.

Obwohl mit dem Bau des Flughafenterminals bereits im April diesen Jahres begonnen wurde gibt es noch immer keine gesicherte Finanzierung für das Gesamtprojekt in Höhe von offiziell 2,6 Mrd EUR - unabhängige Fachleute rechnen sogar mit 6 bis 8 Mrd. Lediglich ein bis 2009 laufender "Brückenkredit" unter der Federführung der Commerzbank stellt bisher die notwendige Liquidität sicher. Noch im April hatte Bürgermeister Klaus Wowereit, der gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrates ist, vor dem Abgeordnetenhaus in Berlin erklärt, daß die Finanzierung unmittelbar vor dem Abschluss stünde. Im Juli stellte sich heraus, daß mit der Krise an den Finanzmärkten die Finanzierung erheblich teuer wird als geplant und zugleich die Steuerzahler im Rahmen einer 100% Bürgschaft für die Projektrisiken aufkommen müssen.

Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de, Volker Perplies: "Mit der Verschärfung der Finanzkrise gerät das Risiko für den Steuerzahler endgültig aus den Fugen. In den vergangenen Monaten haben sich die Risikoprämien für langfristige Kredite teilweise vervierfacht. Nur 2% Zinssteigerung führen bei 30 Jahren Kreditlaufzeit aber zu Mehrkosten von rund 50%. Das entspricht etwa 1,2 Mrd EUR. Ein derartiges Großprojekt ohne gesicherte Finanzierung zu beginnen und dann auch nur über kurzfristige Kredite zu finanzieren bedeutet finanzielles Harakiri auf Kosten des Steuerzahlers. Im übrigen einen klaren Verstoß gegen die Vorschriften der Haushaltsordnung dar. Jeder Student im 1. BWL Semester lernt, langfristige Investitionen durch langfristiges Kapital abzusichern."

Der Bau des Großflughafens BBI ist schon jetzt für den Steuerzahler ein finanzielles Desaster. Die ursprünglich geplante Privatisierung der Flughafengesellschaft scheiterte 2001 am zu geringen Kaufpreis. So stellte sich der nunmehr öffentlich finanzierte Bau des Terminals in der Ausschreibung als fast doppelt so teuer heraus wie veranschlagt. Statt Kosten von 623 Mio EUR verlangten die Bewerber rund 1 Mrd EUR. Inzwischen erfolgt der Bau in Eigenregie durch die Flughafengesellschaft. Diese Maßnahme zur Kostenersparnis führt umgekehrt aber gerade dazu, daß die inzwischen eingetretenen Steigerungen bei Materialpreisen und Löhnen vollständig zu Lasten der Gesellschaft und damit dem Steuerzahler durchschlagen.

Schon jetzt trägt der Steuerzahler die Hauptlast des Prestigeprojektes: 430 Mio EUR stellen die öffentlichen Gesellschafter direkt zur Verfügung. zusätzlich wurden zulett 2008 rund 300 Mio langfristige Darlehen der Gesellschafter an die Flughafengesellschaft in Eigenkapital umgewandelt um die bilanzielle Situation zu verbessern. Zuvor waren 280 Mio EUR zum Ausgleicht der Fehlspekulationen der Flughafengesellschaft geflosssen.

Parallel dazu verzichtet das Land Berlin auf die in Tegel anfallenden Gewinne von rund 65 Mio EUR/Jahr sowie die darauf anfallenden Steuern. Diese Gelder gehen als Eigenanteil der Flughafengesellschaft direkt an die Gesellschaft in Schönefeld und fehlen damit im Berliner Landeshaushalt. Mit der von Klaus Wowereit betrieben aber wirtschaftlich unsinnigen Schließung des Flughafens Tempelhof begeben sich die Eigentümer in eine zusätzliche Zwangslage. Egal wie die Konditionen für eine langfristige Finanzierung demnächst ausfallen, man muß sie akzeptieren, um nicht noch weitere Verzögerungen zu provozieren. Schließlich ist in gut informierten Kreisen ohnehin klar, daß BBI kaum vor dem Jahr 2013 eröffnet werden kann und dann bereits an der Kapazitätsgrenze arbeiten wird.

Perplies weiter: "Die logische Konsequenz kann eigentlich nur lauten: Baustopp für BBI, Finanzierung klären, alle anderen Optionen, insbesondere Tempelhof offenhalten. Es ist schon überraschend, daß die Akteure aus dem Bankenskandal und den bisherigen Erfahrungen der Finanzkrise so wenig gelernt haben. Selbst der Bund als Hauptgeschädigter läßt sich bei den Berlin /Brandenburger Profilierungsbedürfnissen geradezu selbstlos auf der Nase herumtanzen."

Weitere Informationen:

Ansprechpartner:
Rückfragen an Volker Perplies unter: 0178 / 6612158

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Die Flugbereitschaft der Bundesregierung gehört nach Tempelhof
Kosteneinsparungen in Millionenhöhe

Das Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ fordert die Bundesregierung und die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Flugbereitschaft der Bundeswehr dauerhaft und vollständig auf dem Flughafen Tempelhof zu stationieren.

Michael Paul, Mitglied des Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Unter dem Aspekt, dass fast 90 Prozent der Flugkilometer zwischen Köln-Wahn und Berlin ohne Regierungsmitglieder an Bord zurückgelegt werden, ist ein eine fortgesetzte Aufteilung nicht zu rechtfertigen.“
„Es ist völlig unverantwortlich, dass bei über 300 000 Kilometer Leerflug im Jahr, eine Million LiterKerosin verbraucht und die Umwelt mit über 4000 Tonnen CO2 belastet wird“, so M. Paul.

Bisher ist die Flugbereitschaft zu einem kleinen Teil in Berlin-Tegel, und zum größten Teil in Köln-Wahn stationiert. Dort findet derzeit auch die Wartung der Maschinen statt.
Wird ein Flugzeug angefordert, so fliegt es – im Regelfall leer – nach Berlin und erst dann mit den Regierungsmitgliedern zum Ziel. Der Rückweg erfolgt umgekehrt, aber genauso unsinnig.

Michael Paul: "Schon aufgrund der Lage unmittelbar am Regierungsviertel, ist Tempelhof der prädestinierte Standort, und obendrein gehört das Areal bereits größtenteils dem Bund. Der teilweise diskutierte Standort Schönefeld stellt nur eine schlechte Alternative dar."

Die kurzen Wege nach Tempelhof ersparen über das Jahr hinweg Kosten in Millionenhöhe für Fahrdienst, Personenschutz und die nach Schönefeld erforderlichen Hubschrauberflüge, ganz abgesehen von den Kosten der Arbeitszeit. Auch großräumige Totalsperrungen der Autobahnen rund um Schönefeld und des BBI’s fallen weg, wenn zum Beispiel der amerikanische Präsident kommt.

In Tempelhof könnten sämtliche derzeitigen und geplanten Maschinen der Flugbereitschaft problemlos starten und landen.

Volker Perplies, Mitglied des Aktionsbündnisses: „Die Boeing 747, mit Ronald Reagan an Bord landete hier ebenso, wie zu den alliierten Zeiten die Großtransporter C-5A „Galaxy“. Tempelhof ist mit einem ILS der Kategorie 1 ausgerüstet und bei nahezu allen Wetterlagen anfliegbar. Abstellflächen sind mehr als ausreichend vorhanden, und selbst die bestehenden Hangars sind mit 12 Metern lichter Höhe noch heute groß genug für sämtliche Flugzeuge der Regierungsflotte.“

Michael Paul ergänzt: „Alle Flugziele mit einer Reichweite innerhalb Europa können von Tempelhof bedient werden, Nur Langstreckenflüge mit größerer Entfernung benötigen einen Fuel-Stop, der sinnvollerweise in BBI wäre. Für lange Flüge würde in diesem Fall das Flugzeug nach BBI überführt, Beladung und Abflug erfolgt hier. In Anbetracht der bisherigen Praxis der Überführung von Köln-Wahn nach Tegel eine durchaus vertretbare Lösung.“

Damit ließe sich auch gleich ein weiteres Problem entschärfen: Schon heute ist klar, daß der Flughafen BBI bei einem realistischen Eröffnungstermin im Jahr 2013 an der Kapazitätsgrenze arbeiten wird. Da die Zahl der Starts- und Landungen je Startbahn begrenzt ist, konkurriert jeder Flug der Bundesregierung oder ausländischer Diplomaten, mit den Linienflügen zu dieser Zeit.

Dabei gilt die Regel: Je kleiner ein Flugzeug ist, desto länger müssen große Flugzeuge warten. Die häufig benutzten „Challenger“ Maschinen, wie auch ihre geplanten Nachfolger blockieren jeweils Slots für zwei Passagierjets.

Volker Perplies: „Der Standort Tempelhof könnte die bestehenden und absehbaren Probleme auf einen Schlag lösen und böte obendrein auch dem Bund die Möglichkeit, die anstehenden Kosten für die Schließung von Tempelhof zu umgehen.“

„Selbst Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit hatte zuletzt am 18. April 2008 seine Zustimmung für dieses Modell erklärt“, resümiert Volker Perplies

Es wird also Zeit zu handeln.

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Press Release: Presidential Candidate Barack Obama to visit Tempelhof-Berlin

Presidential Candidate Barack Obama is to visit Tempelhof Airport during his stay in Berlin – before its untimely closure.

Probably influenced by pressure from the Mayor of Berlin Klaus Wowereit prevented Barack Obama´s speech in Tempelhof, a visit by the United States Presidential Candidate to the historic site is still on the agenda.

The extensive discussions in preparation for his visit have served to demonstrate that the future of Tempelhof is still an internationally controversial subject and that the Airport is a monument of historic importance.

No one has formulated this as succinctly as the veteran “candy bomber” Gail Halvorsen: “In America, we´ve got a symbol of freedom, it is called 'Statue of Liberty'. I believe that Tempelhof Airport is the German equivalent of the Statue of Liberty. Freedom in Germany began in Tempelhof during the years 1948 and 1949.”

Volker Perplies, representing the “Initiative to Promote Tempelhof Airport as part of the World Cultural Heritage” maintains that “ … Tempelhof and the Air Lift marked the final end of the Nazi era and guaranteed the creation of freedom for Berlin, Germany and the whole of Europe. Tempelhof is not only a symbol of freedom, Tempelhof and the Allied Air Lift mark the point at which the Allies, and especially the Americans, were no longer regarded as conquerors, but as friends.

And quite apart from this, Tempelhof is the world´s oldest Airport, characterised by the prominent British architect as “the Mother of all Airports!”, it is the third largest building in the world and was, for a long time, the central focus of the Cold War.”

Perplies continues: “ … and all this can still be authentically experienced as the Airport has remained unchanged over the years."

Anywhere else, a historical site such as this would be declared a national monument. But not in Berlin.

Despite the bitter opposition of the population, the Federal Government, commerce and industry as well as many notable intellectuals, the ruling Berlin Senate has decided to close down the Airport. The “official” excuse is that Tempelhof might jeopardize the legality of the new Berlin International Airport on the City limits.

"Against the fierce resistance from citizens, federal government, economy, society and culture, the Berlin Senate decided to close the airport down and have it disappear from the world map. Officially this is necessary because of "legal risks for the construction of a new Airport Berlin (BBI). Unofficially it is suspected that the mayor of Berlin, Klaus Wowereit, follows the wishes of his coalition partner, the former East German communist party SED, now 'Linkspartei'", said Karl-Helmut E. Zermin.
Michael Paul of the United Action Group (www.be-4-tempelhof.de): “Even before the recent plebiscite had taken place, Mayor Wowereit had made it perfectly clear how he saw the situation. Whatever the outcome, he was determined to close Tempelhof.” In the event, more than 60% of the voters declared their preference to maintain Tempelhof, but the Senate was able to reduce the number of voters under the necessary quorum.

“Instead of the world famous Airport,” Paul continues “Berliners will be faced with a typical urban development with commeracial and residential areas.”

The hopes of all those in favour of Tempelhof now rest on whether the German Federal Government is prepared to decide the issue as, unlike any other monument, Tempelhof is not only of national importance. It is also internationally renowned and its fate can therefore not be left in the hands of local politicians.

In the meantime, the Federal Government and thousands of people from throughout the world have made their wish to save Tempelhof Airport known on the web site www.rescue-tempelhof.org. And this is merely one of the many facets of the interest shown well beyond the borders of Berlin and Germany.

So now expectations are focused on the Federal Chancellor Frau Merkel in the hope that she will be able to act decisively.

For further information, please contact: Volker Perplies, Tel. +49 (1 78) 6 61 21 58 http://www.be-4-tempelhof.com

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Barack Obamas Grundsatzrede auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof

Aktionsbündnisse undBürgerinitiativen bekräftigen ihre Einladung an den US-Präsidentschaftskandidaten und US-Senator Barack Obama - Siegessäule problematisch

Mit einem persönlichen Brief an den US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama, haben die Aktionsbündnisse www.be-4-tempelhof.de, www.tempelhof-weltkulturerbe.de, sowie weitere Bürgerinitiativen heute ihre Einladung auf den historischen Flughafen Berlin-Tempelhof bekräftigt.

Michael Paul, Mitglied des Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: Wir meinen mit unseren Anliegen, „daß der bei weitem beste Standort für eine Rede in Berlin der Flughafen Tempelhof ist. Es ist derjenige Standort, an dem die Freundschaft zwischen Deutschland und den USA 1948/49 begründet wurde. Er ist zugleich auch das Symbol der Freiheit von Berlin, Deutschland und Europa. Hier wurde der Grundstein für ein neues, demokratisches Deutschland gelegt.“

Der Initiator der Initiative „Tempelhof soll lebendiges Weltkulturerbe werden“, Volker Perplies, „Wir wissen, daß der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, wie schon bei den diversen Treffen der Luftbrücken-Veteranen auf dem Flughafen-Tempelhof geschehen, kein Interesse hat, daß Tempelhof weiter in der Öffentlichkeit erscheint, und versucht, jede Aufmerksamkeit darum zu vermeiden - vermutlich aus Rücksicht auf seinen Koalitionspartner.“
"Dennoch, mehr als 60 Prozent der Berliner Bürger stimmten im Volksentscheid für den Erhalt des Flughafens Tempelhof. Tempelhof ist das Symbol für die deutsch-amerikanische Freundschaft. In den 1980er Jahren besuchten etwa 100.000 Personen pro Tag die Freundschaftstage (Tag der offenen Tür) auf dem Flughafen, so Perplies.
Tempelhof hat seine Eignung in der Vergangenheit vielfach bewiesen. Es ist zweifellos die beste Stelle.

Karl-Helmut E. Zermin meint: „Die vom aussenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Gert Weisskirchen (SPD), und den Medien jetzt ins Spiel gebrachte Alternative zum Flughafen Berlin-Tempelhof, die Berliner „Siegessäule“ (von den Berliner liebevoll auch Goldelse genannt), halten wir für problematisch.
Im Zuge der geplanten Umgestaltung von Berlin (Nazizeit) zur Welthauptstadt Germania durch die Nazis wurde die Säule auf den Großen Stern, ihren heutigen Standort verschoben, um eine bessere Anordnung für die Naziparaden zu geben.“
Michael Paul: „Zur Zeit ist und war die Siegessäule ein beliebter Ort für Technomusikparaden ("Berlin Loveparade") und besonders die Feier des Christopher Street Day (CSD), aufgrund der Phallusform.“ „Wir Berliner haben damit kein Problem und das ist auch gut so, aber es ist sehr schwer vorstellbar, dass dies im konservativen Amerika vermittelbar ist.

Eines steht aber jetzt schon fest: Alle Berlinerinnen und Berliner, die internationalen Medien sowie alle Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden, wie einst John F. Kennedy, auch Barack Obama einen berauschenden Empfang auf dem weltpolitischen wichtigen Flughafen Tempelhof bereiten.

Zum 15. Jahrestag der Berliner Luftbrücke am 26. Juni 1963, also vor knapp 35 Jahren, besuchte John F. Kennedy West-Berlin. Vor dem Rathaus Schöneberg hielt er seine berühmte Rede, in der er an der Seite des damaligen Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt seinen berühmten Satz sagte: „Ich bin ein Berliner“. Kennedy sagte auch zukünftig der Stadt und Deutschland die Unterstützung der USA als alliierter Schutzmacht zu. Ohne den Flughafen Tempelhof wäre diese Hilfe nie möglich gewesen.

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Die Entscheidung für Flughafen Tempelhof
Der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama spricht in Tempelhof


Nach langen hin und her scheint nun die Entscheidung gefallen: US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama spricht auf dem Flughafen Tempelhof.

Ein Mitglied des Aktionsbündnisses „www.Be-4-tempelhof.de“ das z. Zt. in den Vereinigten Staaten verweilt. hat Kontakt zum Headquarter „Obama for America“ in Chicago aufgenommen.

Michael Paul von Aktionsbündnis www.Be-4-tempelhof.de: „Es wurde uns sehr deutlich signalisiert, dass Tempelhof in der engeren Wahl steht und die Rede von Barack Obama aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem Flughafen stattfinden wird.

„Wir freuen uns über diese kluge Entscheidung für Berlin und Tempelhof. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat nun erneut die Gelegenheit, diesen historischen Ort aufzusuchen. Beschämenderweise fehlte Klaus Wowereit vor 14 Tagen, als der Beginn der Luftbrücke gefeiert wurde.“ so Paul weiter.

Amerika hat einen Hoffnungsträger, Berlin einen Grund mehr, den Flughafen Tempelhof als "Die Statue of Liberty für Deutschland" (Rosinenbomberpilot Gail Halvorsen) zu erhalten.

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Aktionsbündnis be-4-tempelhof lädt Barack Obama auf den Flughafen Tempelhof ein.

"Mister Wowereit! Don't close Tempelhof Airport down"

 
Am 24. Juli, plant Barack Obama einen Besuch in Berlin. Nach vielen Unstimmigkeit um den möglichen Auftrittsort lädt das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de den US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama im Namen der Bürger Berlins ein, seine geplante Ansprache auf dem historischen Flughafen Berlin-Tempelhof zu halten.

Michael Paul, Mitglied des Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Diesen Flughafen kennen nicht nur viele Amerikaner, Tempelhof ist weltweit bekannt. Auch durch die Luftbrücke hat Tempelhof nicht nur nationale, sondern auch internationale Bedeutung.“ „Herr Wowereit kann ja dann zur Begrüßung erklären, warum er aus Dankbarkeit an Amerika und in Anerkennung der Verteidigung der Freiheit den Flughafen schließen lässt.“ ,so Paul weiter.
 
Tempelhof ist mit 85 Jahren ununterbrochenem Betrieb der älteste Verkehrsflughafen der Welt. Darüber hinaus steht er wie kaum ein anderes Bauwerk für die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts. Aufkommen der Luftfahrt, Nationalsozialismus, Krieg, Kalter Krieg und Überwindung der Teilung Europas - Tempelhof war und ist, wie kein anderer Ort der Welt ein Spiegelbild dieser Geschichte.

Volker Perplies, Mitglied des Aktionsbündnisses: „Der Flughafen Tempelhof steht wie kein anderes Denkmal für die Freiheit Deutschlands und Europas und den Sieg über Unrecht und Tyrannei.“ Der Kampf der Alliierten, vor allem voran durch die Amerikaner, hat uns das Überleben und die Freiheit für Berlin gesichert und den Grundstein für ein freies Europa gelegt.“
 
Der legendäre Rosinenbomberpilot Gail Halvorsen sagte kürzlich: "Wir haben in Amerika ein Denkmal für die Freiheit, das heißt 'Statue of Liberty'. Ich glaube Tempelhof ist die 'Statue of Liberty' für Deutschland. Die Freiheit Deutschlands begann 1948 und 49 mit der Luftbrücke".

Michael Paul von be-4-tempelhof.de: „Mehr als 60% der Berliner haben sich kürzlich in eindrucksvoller Weise hinter dieses historische Denkmal gestellt. Wir laden Sie herzlich ein, sich an diesem historischen Ort für Ihre demokratischen Ideale einzusetzen.“ Möge Barack Obama dem Regierenden Bürgermeister zurufen: Mister Wowereit, It is a wrong decision. Don't close Tempelhof airport down, so Paul weiter.

„Der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama könnte damit auch für Berlin ein Zeichen setzen und dem Regierenden Bürgermeister die Chance geben, dem Wunsch der Bevölkerung nach Erhalt Tempelhofs zu entsprechen."

Veröffentlichung frei

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Barrieren in Tegel und in der Demokratie.

Wowereit’s fragwürdiges Demokratieverständnis - oder der Staat, das bin ich!


Tegel platzt schon jetzt aus allen Nähten. Diese Situation wird sich mit der Schließung Tempelhofs, eines voll funktionierenden und akzeptierten Flughafens noch einmal verschlimmern.

Fluggäste in Tegel können diese Situation in den Spitzenzeiten täglich erleben. Lange Schlangen vor den Abfertigungsschaltern, Staus vor den Sicherheitskontrollen und daraus folgende Verspätungen im Flugverkehr sind inzwischen die Regel.

Auch Piloten und Fluglotsen klagen über Flugverzögerungen und Enge in Tegel, die teilweise noch durch den militärischen und Regierungsluftverkehr im Nordteil verstärkt wird. Erst im letzten Jahr kam es in diesem Zusammenhang zu kritischen Situationen.

Bereits der Zugang zum Flughafen Tegel ist mit Hindernissen verbunden: Die Zu- und Abfahrt: eine zweispurige Straße, teilweise als Tunnel, meist noch mit Staus auf der rechten Spur durch wartende Taxen. Bei einem möglichen Unglück auf dem Flughafen Tegel würden diese den lebensrettenden Zugang der nötigen Rettungskräfte versperren.

Der Flughafen Tegel wurde gebaut für etwa sechs Millionen Passagiere im Jahr. Inzwischen sind es über 13 Millionen. Die Tendenz ist steigend, weitere Langstreckenverbindungen sind geplant und ab Herbst 2008 soll der Flugverkehr von Tempelhof hinzukommen.

Der Flughafen Tegel sollte zu Zeiten der Mauer maßgeblich den Flugverkehr von Westberlin nach Westdeutschland aufnehmen. Dafür wurde vorrangig kleineres Fluggerät eingesetzt.

Derzeit sind die kritischsten Engstellen in Tegel die Abfertigungsgebäude bzw. der Abfertigungsbereich. Nach den schon erfolgten Ausbauten, Erweiterungen der Abfertigungsbereiche B, C, D und E müssen nun schon wieder Erweiterungen vorgenommen werden, damit das „System Tegel“ nicht zusammenbricht.

Nach den internen Planungen der Flughafengesellschaft, veröffentlicht in der Berliner Morgenpost vom 21. und 25.3.2008, folgt in Kürze für mehrere Millionen Euro der Bau eines weiteren provisorischen Terminals „F“ im Zentrum der Auffahrtsrampen, so der Wirtschaftsplan.

Ziel der Optimierung – so die offizielle Bezeichnung - wird es sein, mit aller Gewalt, die Lande- und Startfrequenzen zu steigern.

Kapazitätsverbesserung in Tegel bei gleichzeitiger Schließung von Tempelhof - beides kostet Millionen Steuergelder - wer soll das verstehen?

Und wenn BBI wirklich eines Tages fertig gestellt sein wird, vielleicht 2013 oder 2014, muss im Anschluss gleich die dritte Start- und Landebahn gebaut werden, da der neue Flughafen BBI die bisher dahin noch weiter gestiegenen Flugverkehr nicht mehr aufnehmen kann. In der Zwischenzeit bleibt voraussichtlich wiederum nur Tegel, um diesen Flugverkehr aufzunehmen.

Voraussichtliches Fazit für die Anwohner in Tegel: Erhöhtes Sicherheitsrisiko durch mehr Flugbewegungen, dadurch resultierend mehr Fluglärm. Parallel soll Tempelhof geschlossen werden.
Fazit für ganz Berlin: Der Standortvorteil Tempelhof und die potenzielle Wirtschaftskraft Berlins wird vorsätzlich durch den rot/roten Senat in verantwortungsloser Weise zum Schaden der Stadt Berlin kaputtgemacht.

Hinzu gesellt sich ein sehr fragwürdiges Demokratieverständnis von Klaus Wowereit und dem von ihm geführten Senat. Als gewählte Volksvertreter hat er die Verpflichtung, nach dem vermuteten oder erwiesenen Volkswillen zu handeln. Ihn für „irrelevant“ zu erklären ist ein Schlag ins Gesicht der Berliner.

Wowereit missbraucht insbesondere die politische Unerfahrenheit in den Ostbezirken unserer Stadt, indem er vorgaukelt, die Abstimmung wäre sowieso bedeutungslos, es braucht auch niemand hinzugehen. Mit dem gleichen Argument könnte man in Zukunft dann gleich ganz auf Wahlen verzichten. Der Staat, das bin ich, wie schon Sonnenkönig Ludwig XIV sagte.

Ein empörter Marzahner schrieb dem Aktionsbündnis per Email: „Wir leben in einer Demokratie und wenn es da nicht möglich ist, einen einfachen Beschluss dreier Gesellschafter zu korrigieren, dann wirft dies etliche Fragen auf. Der Marzahner weiter: „Immer deutlicher tritt zutage, dass direkte Demokratie nur dort gewünscht wird, wo sich Bürgerwille mit parteipolitischem Willen deckt.“ Und er schimpft weiter:
„Von den Grundlagen des Konsensbeschusses ist ohnehin nichts übrig geblieben, kein gemeinsames Bundesland, keine vier Start- und Landebahnen (nur zwei), kein Bau des Flughafens durch private Investoren, etc. Der Bund und das Landes Brandenburg haben durch ihr einseitiges Handeln den Beschluss faktisch ohnehin schon längst aufgekündigt. So baut Brandenburg an unterschiedlichen Standorten Flughäfen, zur Entlastung BBI’s ohne den so genannten Konsensbeschluss zu gefährden.“

Michael Paul, vom Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ „Als Resümee bleibt ein Beschluss ohne Substanz, an den sich der Regierende Klaus Wowereit, dessen Senat und die Berliner SPD verzweifelt klammern. Seit Jahren gibt es von Klaus Wowereit beharrlich die stereotype Aussage, die er inhaltlich nicht ernsthaft begründen kann.“

Volker Perplies, (be-4-tempelhof.de): Tempelhof ist ein Denkmal nicht nur für Berlin, sondern auch für Deutschland und die Welt. Wir tragen Verantwortung, auch vor der Weltgeschichte.
Ein guter Politiker ist um Interessenausgleich bemüht und soll vermitteln - nicht spalten. „Die jüngsten Äußerungen Wowereit’s nach dem für ihn das Ergebnis des Volkentscheides nicht von Bedeutung ist oder „er kenne die Berliner Seele“ sind eine Provokation.“ Perplies weiter: „Je mehr Herr Wowereit sagt, desto mehr bekommt man das Gefühl, in einer Bananenrepublik zu sein. Was soll man denn von einem "Volksvertreter" halten, der bereits im Vorfeld ankündigt, dass die Meinung seiner Wähler völlig egal ist und er sie sowieso ignorieren wird.“

„Ich befürchte, wir erleben gerade das Ende der Ära Wowereit. Und zwar nicht durch die Wähler, sondern weil er sich durch sein eigenes Verhalten disqualifiziert. Wessen Interessen vertritt er eigentlich? Die der Berliner Flughafengesellschaft als Aufsichtsratsvorsitzender? Oder die seines Parteikollegen M. als Projektentwickler?“ resümiert Perplies.

Michael Paul ergänzt: „So wie Tempelhof parteiübergreifend Berlin bewegt, muss ein Bürgermeister parteiübergreifend seine Bürger vertreten. Tut er dies nicht, ist er abzuberufen. Herr Wowereit ist auf dem besten Weg dahin. Klaus Wowereit darf sich nicht wundern, wenn er demnächst selbst Gegenstand eines Volksbegehren/Volksentscheides wird und/oder sein Volk das dringlichen Verlangen hat, ihm das Misstrauen auszusprechen.“

Das Aktionsbündnis schließt sich deshalb dem Slogan der Initiatorin des Volksentscheids, ICAT an: „Hört auf euer Herz, nicht auf den Regierenden“ und ruft alle Berlinerinnen und Berliner am 27. April für Berlin, für Tempelhof zu stimmen.

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Berlin wählt! Tempelhof!
Poster-Slogan-Aktion von be-4-tempelhof.de


Einfach Slogan eingeben und einen Freiflug mit dem Rosinenbomber gewinnen. Das Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ kämpft für den Erhalt des Flughafens und sucht auf seiner Internetseite Slogans und Assoziationen rund um den Flughafen Tempelhof bzw. dessen Schließungsabsicht durch den Berliner Senat.

Die Berliner lassen sich um einen Slogan für ihren Flughafen nicht lange bitten, denn mehr als 300 Slogans gingen bisher bei be-4-tempelhof.de ein.

Aus den bisher eingegangenen Slogans, wurden einige der besten herausgefiltert und auf der Homepage von be-4-tempelhof.de präsentiert.

Michael Paul von be-4-tempelhof.de: „Mein Favorit ist ein „geklauter“ Spruch und dieser gibt lediglich das Ergebnis der letzten Forsa-Umfrage wieder, die im Resultat lautet: „Harte Themen werden nicht mit Wowereit assoziiert. Berliner verbinden Wowereit vor allem mit Partys und Feiern.“ Ich liebe diese Aussage, so Paul, „Wowereit ist zwar als Partylöwe beliebt, wird aber mit inhaltlichen Aussagen nicht in Verbindung gebracht, das erklärt die Differenzen zur Berliner Bevölkerung - auch in Sachen Flughafenpolitik.“

Paul weiter: „Wowereit und die Rot/Rot Regierung führten derzeitig einen bizarren Kampf gegen alle und alles. Einerseits führen sie einen Klassenkampf um den so genannten Bonzenflughafen Tempelhof und anderseits, in den laufenden Tarifauseinandersetzungen, Kampf gegen die eigenen Beschäftigen, der mitunter an einen Klassenkampf von oben erinnert. Oben ist - gegenwärtig die SPD und Die Linke.“

Viele Einsender stellen auch die Glaubwürdigkeit und das Demokratieverständnis der Regierenden in Frage. Slogans, wie: „Arbeitsplätze in Tempelhof lügen nicht, aber bei Bürgermeistern soll das vorkommen;“ oder sie zitieren Klaus Wowereit: „An einen Volksentscheid bin ich nicht gebunden…“ und entgegnen ihm: „An einen Bürgermeister sind wir nicht gebunden!“ Für einige sind die Äußerungen der Regierenden Anlass, folgende Konsequenzen zu ziehen: „Der Flughafen Tempelhof war mir egal, aber die Missachtung der Volksbefragung nicht. Deshalb mein JA zu Tempelhof!“

Volker Perplies, Mitinitiator von be-4-tempelhof.de: „Viele Einsendungen nehmen Bezug auf die Geschichte und sehen den Flughafen, als Stück Kultur Berlins bzw. Spiegelbild einer Geschichte, die für ganz Deutschland steht. Ein Einsender schreibt: „Tempelhof Jahrzehntelang Deutsche Geschichte!! Und jetzt setzen sich andere mit BBI ein Denkmal!“

Tempelhof ist mit 85 Jahren ununterbrochenem Betrieb der älteste Verkehrsflughafen der Welt. Darüber hinaus steht er wie kaum ein anderes Bauwerk für die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts. Aufkommen der Luftfahrt, Nationalsozialismus, Krieg, Kalter Krieg und Überwindung der Teilung Europas - Tempelhof war und ist ein Spiegelbild dieser Geschichte, so Perplies.

Johann Müller, Mitglied im Aktionsbündnis und unmittelbarer Anwohner des Flughafens: „Der Regierende Bürgermeister Wowereit, auch zuständig für Kultur, erweist sich als Banause, wenn es um das „Kulturgut“ Flughafen Tempelhof geht. Hier setzt bei ihm Herz und Verstand komplett aus, anders kann man sich die seelenlose, instinktlose und gegen das Volk gerichtete Politik nicht erklären.“ Dazu gibt es von einem Einsender folgenden Beitrag: „Lasst die Schließung von Tempelhof sausen! Benehmt Euch nicht wie Kulturbanausen!“

Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Luftbrücke, um die Arbeitsplätze die durch die Schließung von Tempelhof verloren gehen, sowie um die Frage „Metropole oder Provinz.“

Auf die Forderung der Schließungsbefürworter, Tempelhof in ein Wiesenmeer um zuwandeln, gibt es auch einen passenden Beitrag von Harald K. aus Schöneberg: "Flughafen Tempelhof - Wiesenmeer seit 1923".

Eva Hornig, geborene Tempelhoferin, Mitglied bei be-4-tempelhof.de, kämpft seit Jahren für ihren Flughafen: „Viele Berliner stehen mit ganzem Herzen hinter Tempelhof und zeigen wie einzigartig Berlin mit seinem Flughafen Tempelhof ist; sie fliegen und sie lieben Tempelhof“.

Ein Einsender bringt es wie folgt auf den Punkt: „Wowereit! Tempelhof ist Kult und Kultur! Berliner Kultur hat mehr Fassetten und nicht nur Operetten!“

Der Beitrag einer Berlinerin aus dem Prenzlauer Berg: „Berlin wählt! - Tempelhof - und nicht eine der politischen Parteien.

Dieser Beitrag hat dem Aktionsbündnis Be-4-tempelhof.de so gut gefallen, dass daraus eine Karte zur Unterstützung Tempelhofs heraus gebracht wurde. Diese zeigt ein Motiv einer landenden Lufthansamaschine. Am Bord: die DFB-Fußballmannschaft zur WM - das Sommermärchen 2006.

Botschaft der Karte: Es geht um den Flughafen; „Tempelhof ist für alle da“ und „Berlin wählt! – Tempelhof“.

Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de schließt sich auch einem Einsender an, der sein JA zu Tempelhof mit Willy Brandt zitiert: Wir wollen mehr Demokratie wagen.“

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Jubiläum der „Deutschen Luft Hansa“ am 6. April in Berlin Tempelhof

(Berlin, 04.04.2008) Volker Perplies vom Aktionsbündnis ‚be-4-tempelhof.de’ zum Erhalt des Flughafen Tempelhof erinnert in einer Pressemitteilung:

Vor genau 82 Jahren, am 6. April 1926, nahm die neu gegründete "Deutsche Luft Hansa A.G." auf dem Flughafen Tempelhof ihren Linienbetrieb auf. Der erste Flug führte über Halle, Erfurt und Stuttgart nach Zürich. In den folgenden Monaten kamen zahlreiche weitere Strecken, u. a. anderem nach Königsberg, Paris und Moskau hinzu.

Besonderes Aufsehen erregte die weltweit erste Nachtflugstrecke mit Personenbeförderung. Durch riesige Scheinwerfer und Leuchten am Boden wurde die gesamte Flugstrecke für den Piloten markiert. Die Route verlief von Berlin nach Königsberg mit Weiterflug nach Moskau.

Der Flughafen Tempelhof war Zentrum des "Luft Hansa" Streckennetzes, die in Berlin auch ihren Firmensitz hatte.

Der Flughafen Tempelhof war 1923 als erster Verkehrsflughafen der Welt gegründet worden. Zuvor waren die damaligen Flugfelder eher Versuchsfelder für die noch junge Luftfahrtbranche. In Berlin-Johannisthal kreisten ab 1909 die ersten Flugzeuge mit ihren waghalsigen Piloten. Dieser Flugplatz wurde nach der Wende leider zugebaut und nichts erinnert mehr an diesem traditionsreichen Ort.

Die heutige "Deutsche Lufthansa AG" mit Sitz in Frankfurt wurde 1953 neu gegründet, und übernahm im Folgejahr den Namen "Lufthansa" und das gelb blaue Kranichlogo. Juristisch gilt sie nicht als Rechtsnachfolger.

Michael Paul von dem Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: Tempelhof ist ein Flughafen mit einer großartigen Geschichte. Damit soll es bald vorbei sein, ginge es nach dem Rot/Roten Senat in Berlin. Noch in diesem Jahr soll für dieses Symbol unserer Stadt, das letzte Kapitel geschrieben werden.“

„Wir alle sind Berliner und wir vom Aktionsbündnis ‚be-4-tempelhof.de’ rufen die Mitbürger der Stadt auf, am 27. April das Symbol der Freiheit zu verteidigen. Berlin wählt! Und Berlin wählt Tempelhof und nicht eine der politischen Parteien“, so Paul weiter.


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Be Berlin ist auch Be Tempelhof.
Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ gegründet